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Der vertauschte Bräutigam

Roman.

Ohio, 1865: Abigail Stuart kümmert sich um verwundete Bürgerkriegssoldaten. Als Jeremiah Calhoun, einer von ihnen, im Sterben liegt, macht er ihr ein ungewöhnliches Angebot: Wenn sie ihn heiratet, dann überträgt er ihr seine Farm. Dafür aber soll sie sich um seine Mutter und Schwester kümmern. Abigail geht auf das Angebot ein. Nach seinem Tod reist Abigail nach Missouri und fängt dort ein neues Leben an. Bis eines Tages der wahre Jeremiah Calhoun vor ihr steht und zu seiner Überraschung feststellt, dass eine ihm Unbekannte behauptet, mit ihm verheiratet zu sein ...
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  • Nr. 817121
  • · Gebunden, 384 Seiten
  • · 06/2016
  • · Gerth Medien
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Regina Jennings
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  • „Wer historische Romane mit einem guten Schuss Romantik mag, kommt voll auf seine Kosten.“ Library Journal

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ohne Angabe, 24.06.2016

Abigail Stuart arbeitet während des Amerikanischen Bürgerkriegs als Krankenschwester in einem Gefängnis. Dort lernt sie Jeremiah Calhoun kennen, der sie im Sterben liegend bittet, seine Frau zu werden. Im Zuge dieser Ehe würde sie seine Farm erben, allerdings seine kranke Schwester Rachel und seine Mutter gleich mit. Abigail, die sich einen Neustart für ihr Leben wünscht, schlägt dankbar in diesen "Handel" ein. Voller Tatendrang macht sich auf in ihre neue Heimat. Dort hat sie aber nicht nur alle Hände voll zu tun mit einer herrischen Rachel, einer verwahrlosten Farm und den Vorurteilen gegenüber einer "Yankee"-Frau, sondern muss eines Tages feststellen, dass Jeremiah Calhoun alles andere als tot ist...

 

Schon von Beginn konnten mich die Geschichte, seine Charaktere, die beschriebene Landschaft und die Gepflogenheiten der damaligen Zeit in ihren Bann ziehen. Mir fiel es nicht schwer in das Buch einzusteigen - im Gegenteil: Ich wollte es nicht mehr aus der Hand legen.

 

Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig, dadurch kann man sich von Beginn an sehr gut in die Gefühlswelt von Abby und später auch von Jeremiah hineinversetzen. Aber nicht nur die Erzählung um die Liebe, die die beiden mit jeden Tag mehr füreinander empfinden, steht im Vordergrund, sondern es geht auch um den Glauben an Gott, den die Personen im Buch ein ums andere Mal zum Ausdruck bringen und der ihnen Kraft gibt. In der Nachkriegszeit, in der Misstrauen, Missgunst und Auseinandersetzungen auf der Tagesordnung stehen, ist er für die Menschen besonders wichtig:

•Für Abby, die sich nach dem "Verlust" ihrer Familie nach einem neuen Zuhause sehnt.

•Für Jeremiah, der nach seiner Kriegsverletzung nicht weiß, wie er Rachel, seine Mutter und die "ungeliebte" Fremde versorgen soll.

•Für Rachel, die von ihrer Krankheit gezeichnet, darauf wartet, dass ihr Verlobter zu ihr zurückkehrt.

 

Aber neben diesem doch etwas bedrückenden Anteilen der Geschichte, versteht es die Autorin den Leser immer wieder zum Schmunzeln zu bringen. Vor allem die Aktionen der Huckabee Kinder haben mir in diesem Zusammenhang sehr gut gefallen.

 

Und auch wenn das Buch was das Ende angeht doch recht vorhersehbar ist, habe ich mich sehr darüber gefreut und darauf hingefiebert. Vielleicht für den ein oder anderen Leser zu viel des Guten - mir hat er sehr gut gefallen.

 

Fazit: Wer gerne historische Romane verquickt mit einer Liebesgeschichte liest, liegt bei diesem Buch goldrichtig! Absolute Leseempfehlung von meiner Seite!

ohne Angabe, 25.06.2016

Erst Hochzeit, dann Liebe. Geht das? Wenn man dem Debütroman von Regina Jennings Glauben schenken darf, kann man mit 100 %-tiger Sicherheit sagen: „Aber klar doch.“ Denn genau das, widerfährt Abigail Stuart und Jeremiah Calhoun in „Der vertauschte Bräutigam“.

Da ist doch sicher einiges Chaos vorprogrammiert nicht wahr? Ja. Und Turbolenzen gibt es doch sicher auch!? Auch die sind vorhanden.

Wo und vor allen Dingen wie sich dieses witzige, aber ebenso herzerwärmende Liebeschaos abspielt, erfahrt ihr nur, wenn ihr diesen Roman selbst lest.

 

Inhalt

Abigail Stuart kümmert sich als Krankenschwester in einem Gefängnis um verwundete Bügerkriegssoldaten. Einer von Ihnen – Jeremiah Calhoun macht ihr kurz vor seinem Tod ein seltsames Angebot: Sie soll ihn heiraten, dafür verspricht er ihr seine Farm, müsste sich aber gleichzeitig um seine Mutter und seine schwerkranke Schwester kümmern.

Abby, die mit ihrer eigenen Familie schon vor längerer Zeit abgeschlossen hat und auf ein neues Leben hofft, nimmt sein unmoralisches Angebot an und reißt nach seinem Ableben, wie versprochen zu der Farm der Calhouns...

Dort angekommen, scheint zunächst alles harmonisch, bis ... ein Mann in ihr Leben tritt, der behauptet Jeremiah Calhoun zu sein ...

 

Die Hauptcharaktere

 

Abigail Stuart:

Sie ist die Krankenschwester, die von Jeremiah Calhoun, dass Angebot erhält seine Farm und seine Familie zu „erben“, wenn sie ihn heiratet. Vom Leben und ihrer Familie im Stich gelassen, nimmt sie ihren ungewöhnlichen Heiratsantrag an und reist nach dessen Tod auf die Calhoun – Farm auf der bald ein Mann auftaucht, der ebenfalls behauptet Jeremiah Calhoun zu sein ...

 

Jeremiah Calhoun:

Als er aus dem Bürgerkrieg zurück kehrt, ist dieser junge Mann anfangs ziemlich entsetzt darüber, eine wildfremde Frau bei sich auf der Farm vorzufinden, die obendrein auch noch behauptet mit ihm verheiratet zu sein ...

 

Rachel Calhoun:

Sie ist die Schwester von Jeremiah und schwerkrank. Aufgrund dieser Tatsache ist sie die meiste Zeit eher schlecht gelaunt, misstraut Abigail und kommt auch mit ihrem Bruder nicht wirklich aus, da dieser sie mit einem Fehler um ihr Liebesglück brachte.

 

Mrs. Calhoun:

Jeremiahs und Rachels Mutter. Sie wird von allen nur Ma gerufen und macht sich vor allen Sorgen um die schwerkranke Rachel. Als ihr tot geglaubter Sohn eines Tages zurückkehrt, kann sie es gar nicht recht fassen. Sie sammelt Glocken, Zeitungsausschnitte und ließt des öfteren Frauenjournale.

 

Laurel Wallace:

Eigentlich Jeremiahs Verlobte, die er heiraten wollte. Nach der Nachricht von seinem Tod aber, verliebt sie sich in Dr. Hopkins. Als sie Jeremiah eines Tages lebendig begegnet, steht sie unter Schock und ist fortan zwischen ihm und Dr. Hopkins Hin- und Her gerissen....

 

Dr. Hopkins:

Er ist der ortsansässige Arzt und macht Laurel den Hof. Nach der Rückkehr von Jeremiah entbrennt ein Kampf zwischen den beiden Männern, um Laurels Aufmerksamkeit ...

 

Hiram Wallace:

Laurels Vater und ein sehr guter Freund und Nachbar der Familie Calhoun. Er wünscht sich sehr, dass Laurel und Jeremiah heiraten, sodass Letzterer sich um seine Tochter kümmern kann ...

 

Calbert Hackebee:

Ebenfalls ein Freund und Nachbar der Familie Calhoun. Für Jeremiah ist er so etwas, wie ein zweiter Vater, da er ihn in allem unterstützt und ihm immer mit Rat und Tat zur Seite steht...

 

Josiah & Betsy Hackebee:

Die Streiche spielenden Geschwister von nebenan und Calberts älteste Kinder. Sie sind süß auch, wenn ihre Streiche des öfteren für meinen Geschmack nicht gerade lustig waren ...

 

Meine Meinung

Mit ihrem Debütroman hat Regina Jennings bei mir absolut ins Schwarze getroffen. Von Anfang an, wusste ich, dass dieses Buch mir gefallen würde. Es ist witzig, spritzig, aber auch Herzerweichend und total schön. Ich habe jede einzelne Seite richtig genossen und konnte es am Ende des Tages gar nicht mehr abwarten am nächsten weiter zu lesen ... Tatsächlich habe ich meistens alles stehen und liegen gelassen, um weiter lesen zu können.

 

Mein abschließendes Fazit:

Spritzig, witzig und mit einer ordentlichen Portion Humor, kommt dieser Debutroman daher. Absolut klasse.

K. Kauer, 26.06.2016

"Ich versuche in ihr den Menschen zu sehen, den Gott in ihr sieht. Den Menschen, für den Jesus gestorben ist. Und ich hoffe, dass irgend jemand mich auch so sieht."

 

Ohio 1865;

Abigail Stuart kümmert sich als Krankenschwester um verwundete Bürgerkriegssoldaten.

Einer von ihnen ist der beliebte "Romeo", der ein sonniges Gemüt besitzt und immer guter Laune ist. Doch als er zur Kenntnis nehmen muss, dass er nach einen starken Verletzung eine Blutvergiftung hat und daran sterben wird, bittet er Abigail schnell noch seine Frau zu werden damit sie sich als seine Erbin offiziell um seine Schwester Rachel und deren Mutter kümmern kann. Im Gegenzug bekommt sie die ganze Farm mit den darauf befindlichen Pferden. Abigail stimmt zu da sie sowieso ihr Zuhause verlor und Pferde über alle Maßen liebt. Unter dem Namen Jeremiah Calhoun heiratet er sie und somit nimmt das Schicksal für die nun junge Witwe seinen Lauf.

Als Abigail in ihrem vermeintlichen Zuhause, den Ozark Mountains, ankommt, erwartet sie eine überraschte sehr kranke Schwester und eine Mutter, die sie allerdings herzlich willkommen heißt.

Ab diesem Tag kümmert sich Abigail liebevoll und verantwortungsbewußt um die ihr anvertrauten Menschen. Dies geht so lange gut, bis eines Tages der wahre Jeremiah vor ihr steht! Nach dem ersten Schock fragt sich nun Abigail, wen sie dann in Wirklichkeit geheiratet hat.

Auch der echte Jeremiah ist sehr erstaunt, dass er schon verheiratet sein soll, zumal er bereits mit Laurel verlobt ist, die seit Jahren treu auf ihn gewartet hat. Wie soll es nun weiter gehen, zumal Jeremiah feststellen muss, dass das aufopfernde Wesen Abigails seiner Familie mehr als gut tut.

 

Regina Jennings besitzt in meinen Augen eine ganz besondere Gabe, dem an sich sehr ernsten Thema der brutalen Zeit des U.S. amerikanischen Bürgerkriegs, bei dem der Kampf des Einzelnen um das nackte Überleben an der Tagesordnung war, so viele köstlich amüsante Szenen zu schenken, dass dem Leser ein sehr liebenswerter und einfach nur bezaubernd wirkender Roman in die Hände gelegt ist. Der Autorin gelang es somit über ihre gelungene Erzählkunst einerseits die sehr spezielle Atmosphäre der damaligen Zeit überzeugend auferstehen zu lassen und den geneigten Leser andererseits über eine sehr unterhaltsame Story aus dem Alltag in eine interessante und freundliche Geschichte zu entführen. Dabei tragen auch die außerordentlich geschickt gewählten, lebendig und authentisch modellierten Charaktere dazu bei, den Leser emotional mit in das Geschehen hineinzunehmen. Ganz besonders sind des dabei Jeremiah und Abigal, die über ihre vielen munteren und heiteren Dialoge der Geschichte die nötige "Würze" geben.

Auch der Glaube an Gott, der in den Zeiten des fürchterlichen Krieges über Hoffnung, Glauben und schließlich Gewissheit das Überleben in jeder Hinsicht erst möglich macht. Ein Satz gefiel mir in diesem Zusammenhang besonders gut. "Der Herr ist mein Fels und meine Festung ... meine Stärke, auf ihn vertraue ich"

Regina Jennings schenkt uns mit diesem Roman ein wunderbar unterhaltsames, lehrreiches und im Besten Sinne nachdenklich stimmendes Werk. Es ist herzerfrischend, dramatisch und über seine hell leuchtenden Linien der Hoffnung und des Glaubens ein auch für den Alltag Mut machendes Buch.

 

Natürlich würde ich mich sehr freuen noch weitere derart bereichernde Romane aus der Feder dieser begabten Autorin lesen zu dürfen.

 

Ein großes Dankeschön an Gert Medien für den vortrefflichen Roman.

Ich kann dieses Werk jedem, der qualitativ hochwertige und gleichzeitig unterhaltsame historische Romane liest, sehr empfehlen.

ohne Angabe, 28.06.2016

Ein unmoralisches Angebot!

 

1865 St. Louis, Missouri

Abigail Stuart arbeitet als Krankenschwester im Gefängniskrankenhaus. Sie pflegt die schwerverletzten Bürgerkriegssoldaten doch einer ist ihr besonders lieb geworden, da er trotz seiner starken Verletzung immer noch an das Gute glaubt. Auf seinem Sterbebett macht er Abigail ein interessantes Angebot, denn er sorgt sich um seine Familie in der Heimat. Sie soll seine Frau werden und bekommt dafür eine Farm mit Pferden und soll sich dafür um seine kranke Schwester kümmern. Da Abigail nicht nach Hause gehen kann, sieht sie das als einen Weg, der ihr sinnvoll erscheint.

Als Jeremiah Calhouns Frau kehrt sie in seine Heimat zu seiner Familie zurück und beginnt ein neues Leben. Doch dann kehrt ein Mann zurück, der sich als wahrer Jeremiah Calhoun entpuppt. Völlig entsetzt muss er feststellen, dass die ihm völlig unbekannte Frau seine Ehefrau sein soll. Wer war der verletzte Soldat, der Abigail geheiratet hat?

 

Die Geschichte erzählt von den Jeremiahs Familie, die in Missouri nach dem Bürgerkrieg eine Farm bewirtschaften und mit den Nachwirkungen des Krieges zu kämpfen haben. Die Freude des totgeglaubten Jeremiahs wird überschattet durch seine Kriegsverletzung und seine angeblich angetraute Frau Abigail.

Die Situation wird kompliziert, denn Jeremiah hat einer anderen Frau sein Heiratsversprechen gegeben.

 

Die Autorin Regina Jennings hat mit diesem emotionalen Roman über die Folgen des Krieges berichtet mit all dem Leiden der Soldaten und deren Familien. Es hat mich sehr berührt, wie viele Familien vergeblich auf die Rückkehr der Söhne und Väter gehofft haben. Abigail ist eine charakterstarke und hübsche Frau, die aufgrund persönlicher Verwicklungen ihr Zuhause verloren hat und nun mutig ein neues Leben anfängt. Die Geschichte lässt sich wunderbar lesen und es ist ein Genuss zu erleben, wie Abigail sich das die Anerkennung der Protagonisten verdient durch Fleiß und Temperament. Jeremiah ist nach dem Krieg ein gebrochener Mann, der aber mit Abigails Hilfe und Zuversicht wieder seinen Platz finden will.

Mir hat es gut gefallen, wie die Protagonisten sich langsam annähern und merken, dass sie für einander etwas empfinden. Freundschaft, Respekt oder Liebe?

 

Ich kann das wunderschöne Buch absolut weiterempfehlen an alle, die gerne historische und emotionale Liebesgeschichten lesen.

ohne Angabe, 30.06.2016

Ohio, 1865: Der Bürgerkrieg ist gerade vorbei, aber Abigail Stuart hat als Krankenschwester noch alle Hände voll zu tun. Unter den Verwundeten befindet sich ein Jeremiah Calhoun, der sie dazu überredet ihn zu heiraten. Sollte sie ihn heiraten überschreibt er ihr die kleine Farm. Somit wären auch seine schwer kranke Schwester Rachel und seine Mutter versorgt. Nach seinem Tod reist sie in die Ozark Mountains zu den beiden Frauen und beginnt die Pferdezucht wiederaufzubauen. Doch dann steht eines Tages plötzlich ein Fremder vor ihr, der behauptet Jeremiah Calhoun zu sein...

 

Bei diesem Buch handelt es sich um den ersten Band der „Ozark Mountain Romance Books“ und ich kann schon mal verraten, dass ich mich bereits auf die Folgebände freue. Es bot die perfekte Mischung aus prickelnder Romantik und Spannung vor historischem Hintergrund.

 

Regina Jenning zeigt auf, wie zerrüttet sich das Land nach dem gerade beendeten Krieg ist, welche Spannungen in der Gesellschaft herrschen. Besonders faszinierend fand ich die Einflechtung medizinischer Fakten in die Handlung. Es geht um Rheuma und die Anfänge der Physiotherapie. Auch das Thema Pferdezucht kommt ein wenig zum Tragen.

 

Sehr erfreut war ich, dass der Glaube an Gott einen großen Stellenwert in diesem Roman hat. Er wurde immer „wohl dosiert“ in die Handlung eingestreut, ohne oberflächlich zu wirken.

 

Die Schreibweise war für mich perfekt, ohne Längen, gut nachvollziehbar, flüssig, mit ein paar kleinen Finten und feinem Humor. Richtig gut zum Entspannen!

 

„Der vertauschte Bräutigam“ erinnerte mich ein wenig an Romane von Tamera Alexander (insbesondere der Südstaatensaga, „Belle Meade“), das Cover erinnert sehr an Deeanne Gist-Romane, aaaaber ich muss sagen, dass Deeanne Gist mit Regina Jennings eine starke Konkurrentin bekommen hat.

 

ohne Angabe, 01.07.2016

Abigail Stuart arbeitet während des amerikanischen Bürgerkrieges in einem Gefängniskrankenhaus. Als ihr Lieblingspatient Jeremiah Calhoun sie auf dem Sterbebett um ihre Hand bittet, kann die mitfühlende, junge Frau kaum Nein sagen. Allerdings nicht, weil Jeremiah und sie einander lieben, sondern weil er ihr einen attraktiven Deal vorschlägt. Als seine Witwe bekommt sie seine Farm samt den Pferden, wenn sie sich dafür um seine kranke Schwester Rachel kümmert.

Abby sieht ihre Chance gekommen, sich wieder das zu Hause aufzubauen, dass sie verloren hat und so reist sie nach Jeremiahs Tod in die Ozark Mountains.

Doch dort warten einige Überraschungen auf sie. Die totkranke Rachel ist alles andere als ein sanftes Geschöpf und nur weil der Krieg vorbei ist, ist in den Ozarks noch längst kein Frieden eingekehrt. Doch Abby gibt nicht auf und packt mit beiden Händen fest an, um ihr Leben und das ihrer neuen Familie zu ordnen. Doch gerade als ihre Pläne erste Früchte tragen, steht plötzlich ein Wildfremder vor der Tür ihres neuen Heims und behauptet, der totgeglaubte Jeremiah Calhoun zu sein.

 

Regina Jennings ist mit "Der vertauschte Bräutigam" ein nahezu perfekter Liebesroman zur Unterhaltung gelungen.

Die Figuren sind sowohl sympathisch ohne aufgesetzt oder glorifiziert zu wirken, haben aber auch ihre Ecken und Kanten.

Abby kommt als gescheite, warmherzige Frau daher, die sich allerdings auch nicht die Butter vom Brot nehmen lässt und sich selbst immer treu bleibt. Und auch Jeremiah ist erholsamerweise nicht der klischeehafte Held, sondern mit nur allzu männlich-menschlichen Macken behaftet, für die man ihn manchmal am liebsten ohrfeigen will. Die beiden geben ein herrliches Paar mit viel Romantik und Schmiss ab.

Auch bei den Nebenfiguren wurde erfreulicherweise auf jegliche Schwarz-Weiß-Malerei verzichtet.

Die Geschichte selbst ist wohldurchdacht, logisch aufgebaut und immer wieder spannend erzählt. Die sich entwickelnde Zuneigung zwischen den Protagonisten ist nachvollziehbar dargestellt.

Regina Jennings hat darüberhinaus eine wundervolle Art von Humor, die die Geschichte immer wieder auflockert und selbst in ernsten oder spannenden Situationen nicht fehl am Platz wirkt.

Der christliche Glaube kam mir zwischenzeitlich manchmal etwas kurz, dann punktet die Geschichte aber unvermutet wieder mit beeindruckenden Einstellungen und Zitaten wie "Ich versuche in ihr den Menschen zu sehen, für den Jesus gestorben ist.". Solche Momente bügeln dann mit Leichtigkeit die Phasen aus, wo ich fast vergessen hatte, dass es sich um einen christlichen Roman handelt.

2 kleine Kritikpunkte sind mir zum Ende hin aufgefallen: Zum einen versandete mir die Entwicklung um Rachel und die Interaktion zwischen Abby und ihr während der Story immer mehr. Dadurch wirkte der Wendepunkt auf mich unmotiviert und konstruiert.

Außerdem gab es mir in der Liebesgeschichte zum Ende hin eine Verwirrung und Wendung zu viel, wodurch die Spannung eher künstlich erzeugt wirkte und die Geschichte sich ein klein wenig gezogen hat.

 

Alles in allem runde ich die 4,5 Sterne, die ich dem Buch geben würde, aber gerne nach oben auf. Über 80% des Buches waren für mich wirklich ein vergnüglicher Lesespaß und auch die beiden kritischen Punkte sind trotz allem nicht so sehr ins Gewicht gefallen, dass sie den guten Eindruck zerstört hätten, zumal sie auch wirklich erst zum Schluss zum Tragen kamen. "Der vertauschte Bräutigam" ist definitiv eines meiner Lesehighlights des Jahres 2016.

ohne Angabe, 01.07.2016

Die Autorin verfasste mit dem Roman „Der vertauschte Bräutigam“ eine warmherzige und mitfühlende Geschichte über Liebe, Familie und moralische Werte. Die Story ist zur Zeit des endenden Sezessionskrieg in den USA angesiedelt. Die Autorin erzählt mit viel Gefühl über die langsam wachsende Liebe zwischen Abigail und Jeremiah und das rührselige Schicksal seiner Schwester Rachel, die von Krankheit gezeichnet, auch noch ihre große Liebe im Krieg verlor.

 

Abigail Stuart kümmert sich im Krankenlager um verletzte Bürgerkriegssoldaten. Sie selbst wurde von ihrer Familie verstoßen und in ihrer Aufgabe als Krankenschwester findet sie endlich Erfüllung. Ein Patient , Jeremiah Calhoun, unterbreitet ihr ein ungewöhnliches Angebot. Bevor er stirbt soll sie ihn heiraten, um seine Farm zu verwalten und sich um seine todkranke Schwester zu kümmern. Abby willigt ein, da sie nach dem Krieg, ohnehin nicht weiß, wohin ihr Weg führt.Sie wird von „Ma“, Jeremiah`s Mutter herzlich empfangen, nur Rachel ist misstrauisch, da dies gar nicht zu ihrem Bruder passt und er bereits Laurel sein Versprechen gegeben hat. Abby arbeitet hart für ihren Platz in der Familie und bringt auch die Pferdezucht der Calhouns wieder in Schwung. Alles scheint perfekt, bis der wahre Jeremiah plötzlich vor ihr steht. Aber wen hat Abby dann geheiratet und wie soll es nun mit der Farm weitergehen?Jeremiah und Abby nähern sich nach anfänglichen Schwierigkeiten allmählich an und auch Rachel scheint Abby`s Anwesenheit gutzutun. Die beiden führen sehr intensive Gespräche über den Sinn des Lebens.

 

„Wenn der Tod näher kommt, lassen wir schwachen Menschen alle Masken fallen. Wir erkennen klarer, wozu Gott uns auf diese Erde gestellt hat. Vielleicht war es unser Ziel, zu kämpfen oder die Wahrheit zu verkünden oder zu beschützen. Aber niemand stirbt, ohne versucht zu haben, diese Aufgabe zu erfüllen. Sich auf den Tod vorzubereiten gehört zum Leben dazu. Das Tragische daran ist nur, dass wir so lange warten, bis wir damit anfangen.“ Zitat S. 161

 

„Denn wer nicht weiß, wofür er bereit wäre zu sterben, der weiß auch nicht, wofür er lebt.“ Zitat S. 162

 

Diese und auch viele andere Passagen in dieser Lektüre regen zum Nachdenken an und bleiben nachhaltig in Erinnerung. Wer sich auf den wunderbaren Schreibstil der Autorin einlässt, wird mit berührenden Lesemomenten belohnt und entdeckt zwischen den Zeilen viele wertvolle Botschaften.

 

Der Geist der damaligen Zeit wird perfekt widergespiegelt. Obwohl man manches Verhalten und Entscheidungen der Protagonisten nicht nachvollziehen kann, muss letztendlich erkennen, das damals noch andere Werte galten als heute. Ein Versprechen gleicht einer Verpflichtung, das Handeln dient einzig dem Wohl der Familie. Diese moralischen Aspekte hat Regina Jennings in ihrem Buch eindringlich vermittelt.

 

 

4 Sterne für diesen wunderbaren Roman, der Historie und Liebesgeschichte miteinander verknüpft und den Leser in unvergleichlicher Romantik schwelgen lässt.

ohne Angabe, 03.07.2016

Ohio, 1865: Abigail Stuart kümmert sich um verwundete Bürgerkriegssoldaten in einem Gefängnis. Heiratsanträge hat sie bereits viele bekommen, doch Jeremiah Calhoun macht ihr ein ernsthaftes Angebot. Da er weiß, dass er bald sterben wird, will er sie heiraten, damit sie seine Farm erbt und sich um seine Mutter und seine kranke Schwester kümmern kann. Sie willigt spontan ein und macht sich nach dem Krieg auf den Weg auf die Farm. Von der Mutter wird sie liebevoll empfangen, die Schwester zeigt unverhohlen, dass sie hier unerwünscht ist. Doch sie lässt sich nicht abschrecken und lebt sich gut ein. Umso erschrockener ist sie, als eines Tages der richtige Jeremiah Calhoun auftaucht, der sich natürlich nicht an eine Eheschließung erinnern kann. Doch wen hat sie da geheiratet? Und wo soll sie nun bleiben?

 

Das Cover des Buches verspricht wunderbare Unterhaltung und so war es auch. Schon die ersten paar Seiten haben mich in ihren Bann gezogen. Natürlich ahnt man, wie es ausgeht, dennoch konnte mich die Autorin immer wieder überraschen mit ihren Wendungen, ohne dass es irgendwelche Längen gab. Regina Jennings hat einen sehr locker leichten Schreibstil, der einen nur so über die Seiten fliegen lässt. Immer wieder muss man lachen, der Humor verleiht dem Roman das gewisse Etwas. Für die Romantiker gibt es auch genug knisternde Szenen obwohl bis fast zum Schluss unklar ist, wie es für die beiden Enden wird.

 

Der Glaube an Gott spielt eine große Rolle obwohl er nicht groß diskutiert wird. Es wird oft gebetet und auch viel Nächstenliebe ausgeübt, wenn jemand in Schwierigkeiten ist. Wie wichtig die Versöhnung mit seiner eigenen Vergangenheit ist, ist ein großes Thema im Buch.

 

Durch Abigails Krankenschwesterntätigkeit bekommt man einen guten Einblick in medizinische Dinge zur damaligen Zeit. Auch die Anfänge der Physiotherapie werden beschrieben, wenn sie auch vom Patienten skeptisch beäugt werden. Wichtig bei einem historischen Roman ist für mich immer die Hauptfigur, wenn man mit ihr nicht warm wird, dann macht das Lesen keine Freude. Doch die Autorin hat mit Abigail eine schlagfeste Frau erfunden, die mir gleich sympathisch war. Sie ist sich für nichts zu schade und ist dennoch nicht zu aufdringlich. Einzig das ständige hin und her der zwei Protagonisten hat mir nicht so gut gefallen, aber da das in die Geschichte passte, kann ich das verzeihen.

 

Ein wunderbarer historischer Schmöker, den man am besten am Stück lesen sollte, weil man ihn eh nicht mehr aus der Hand legen möchte. Meine (Sommer-) Leseempfehlung!

A. Kaufmann, 21.08.2016

Die romantischen Folgen einer Verwechslung

 

„Ich glaube, ich habe immer schon zu dir gehört. Ich habe zu Jeremiah Calhoun gehört, bevor ich ihn je gekannt habe.“

 

Die hübsche blonde Krankenschwester Abigail Stuart befindet sich in einer Zwickmühle, als ein kriegsgefangener Südstaatensoldat ihr auf dem Sterbebett einen Heiratsantrag macht. Die mitfühlende junge Frau hat wegen der Probleme mit ihrem Stiefvater keine Heimat mehr, in die sie nach Kriegsende zurückkehren kann, sie zögert aber dennoch, Jeremiah Calhouns ungewöhnliches Angebot anzunehmen. Der heitere Mann mit den braunen Augen und der warmherzigen Art möchte auf diese Art und Weise die Versorgung seiner Mutter, die Pflege seiner schwerkranken Schwester, und die Bewirtschaftung seiner Farm sicherstellen. Als Tochter eines Pferdezüchters versteht Abigail etwas von ihrem Fach, und in Missouri angekommen, macht sie sich unverzüglich daran, bei den Calhouns eine neue Zuchtlinie aufzubauen. In Jeremiahs sanfter, liebenswürdiger Mutter findet sie herzliche Aufnahme, während die kranke Schwester ihres verstorbenen Ehemannes ihr mit Misstrauen und einer harten Zunge begegnet. Große Schmerzen und die Angst vor den Folgen ihrer Krankheit haben Rachel Calhoun zu einer schwierigen Frau mit einer sehr harten Schale gemacht. Als Abigail eines Tages unvermutet einem Fremden mit einem verkrüppelten Bein und durchdringenden Augen begegnet, die sie voller Misstrauen mustern, wird sie mit der Tatsache konfrontiert, dass der „echte“ Jeremy Calhoun vor ihr steht. Dieser ist alles anderes als begeistert von Abigails Anwesenheit, und gewaltiger Ärger scheint vorprogrammiert…

 

Regina Jennings erzählt diese romantische Liebesgeschichte in äußerst einnehmendem Schreibstil. Die handelnden Personen sind sehr gut charakterisiert, wobei auch einige sehr sympathische Nebenfiguren auftauchen. Die beiden Huckabee-Kinder Josiah und Betsy sorgten zudem für eine Prise Humor im Buch, doch auch die Dialoge der Protagonisten bringen den Leser wiederholt zum Schmunzeln. Die Handlung und das unvermeidliche „happy end“ sind zwar vorhersehbar, diese Tatsache vermochte jedoch mein Lesevergnügen in keiner Weise zu schmälern. Da auch der christliche Glaube einen gewissen Stellenwert im Buch erhielt, kann ich dieses Buch uneingeschränkt weiter empfehlen und es Leserinnen ans Herz legen, die sich besonders für romantische Liebesabenteuer aus den Südstaaten erwärmen.

 

Das romantisch gestaltete Buchcover passt perfekt zum Inhalt dieses Romans – es zeigt eine junge Braut mit blondem Haar, die ihren Brautstrauß wirft. Bereits diese Optik verspricht Romantik, Humor, eine gewisse Leichtigkeit und wahres Lesevergnügen!

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