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Skarabäus und Schmetterling

Roman.

Die junge Sarah reist im Jahr 1922 nach Ägypten, wo sie die aufsehenerregenden Ausgrabungsstätten des Archäologen Howard Carter besucht. Doch Sarah scheint Missgeschicke und Unfälle anzuziehen ... Oder steckt jemand dahinter, der ihr schaden will? Aber warum? Als Howard Carter dann tatsächlich die Grabanlage des Pharao Tutanchamun findet, gerät Sarah in höchste Gefahr ...

90 Jahre später in Berlin: Immer wieder tauchen Tutanchamun-Artefakte auf dem Schwarzmarkt auf. Auch Rahel, die als Praktikantin im Berliner "Neuen Museum" arbeitet, gerät unter Verdacht. Bald wird sie von Europol verfolgt und flieht in Begleitung des Historikers Daniel und seiner Frau Emma nach Kairo, um herauszufinden, was damals wirklich geschehen ist ...

Ein packender Roman, der in die Welt der Pharaonen entführt.
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  • Nr. 817013
  • · Gebunden, 576 Seiten
  • · 01/2015
  • · Gerth Medien
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Elisabeth Büchle
Skarabäus und Schmetterling (eBook)
Nr. 5517013
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  • „Mit Skarabäus und Schmetterling beweist Elisabeth Büchle, dass sie ein Patent auf Bestseller besitzt.“ Christian Döring, buecheraendernleben.wordpress.com
  • „Für Mädels mit lndiana-Jones-Abenteuerlust und Leidenschaft für Geschichte. Beeindruckend, wie die Autorin die Geschehnisse in unterschiedlichen Zeitepochen ausschmückt.“ teensmag
  • „Drei spannende Geschichten aus verschiedenen Epochen Ägyptens und Europas sind zu einem packenden Roman miteinander verwoben. Vom Krimi bis zur romantischen Liebesgeschichte ist alles dabei und man kann auch diesen neuen Roman von Elisabeth Büchle wieder nur schwer aus der Hand legen...“ Leserstimme
  • „Spannend wie ein Krimi, abenteuerlich wie ein Inidana Jones Film und romantisch wie ein Liebesroman - dieser Roman bietet mehr, als man in Worte fassen kann! Wer, wie ich, spannende Unterhaltung mit Tiefgang mag, ist hier genau richtig!“ Leserstimme
  • „Elisabeth Büchle brilliert in diesem Roman nicht nur durch einen [...] ausgefeilten Plot, sondern hat neben ihrer Generationen umfassenden Geschichte voller Spannung, Romantik und Humor auch christliche Werte, wie den Glauben an Gott und die Kraft der Vergebung, in ihr Buch verwoben.“ Leserstimme
  • „Brillant und zugleich sehr gefühlvoll gezeichnete Charaktere, ein faszinierender historischer Hintergrund und eine spannungsgeladene Handlung machen diesen Roman zu einem Pageturner, dessen Protagonisten mir sehr gefallen haben, der mich gefesselt hat und in dem es so mache überraschende Wendung gab.“ Leserstimme
  • „Auch in diesem Buch hat mich Elisabeth Büchle wieder voll in den Bann gezogen und fasziniert [...].Die Story hat unheimlich viel Sog und Gefühl - und ich war wieder einmal mitten drin dabei.“ Leserstimme

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H. Meißner, 21.01.2015

Mit "Skarabäus und Schmetterling" ist es Elisabeth Büchle wieder einmal gelungen, einen fesselnden Roman zu schreiben, der einen Mix aus Historik, Liebesgeschichte und Krimi bietet. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, weswegen ich es wieder einmal nach nur 2 Tagen durchgelesen hatte.

Eigentlich hat man mit diesem Buch 2 Romane zum Preis von einem, da es, wie oben angedeutet, 2 verschiedene Handlungen zu unterschiedlichen Zeiten gibt. Natürlich sind diese nach bewährter Büchle-Manier trotzdem miteinander verwoben, genau wie Prolog und Epilog, die noch eine dritte Zeitepoche behandeln.

Wer "Das Mädchen aus Herrnhut" kennt, wird sich freuen, viele bekannte Personen wiederzutreffen, allen voran Rahel, die diesmal mehr in den Vordergrund rückt, sowie Daniel, Emma und natürlich Witzbold Falk, der mich in diesem neuen Roman wieder sehr oft zum Lachen brachte.

Thematisch bietet das Buch etwas leichtere Kost als die zuvor erschienene "Meindorff-Saga", was ich persönlich jedoch nicht schlimm finde. Die Handlung ist trotzdem hoch spannend, da es die handelnden Personen mit potentiellen Schmugglern, Dieben und Mördern, jeder Menge deutscher und englischer Polizisten und sogar Europol zu tun bekommen, ganz abgesehen von den anscheinend ach so harmlosen Bekannten aus der Umgebung. Und wer die "Meindorff-Saga" kennt, wird sich über eine kurze Nebenbemerkung einer Person freuen.

Wie auch in ihren anderen Büchern hat sich Elisabeth Büchle für diesen Roman wieder ein Thema herausgesucht, welches nebenbei beleuchtet wird. Meiner Meinung nach ist es hier der Umgang mit Angst und fremden Kulturen. Durchdrungen ist die gesamte Handlung wieder vom christlichen Glauben der Personen, was sehr natürlich und nicht aufdringlich wirkt.

Zusammenfassend kann ich diesen neuen Büchle-Roman wieder wärmstens allen Büchle-Fans und denen, die es werden wollen, empfehlen!

ohne Angabe, 23.01.2015

Der Roman war genial.

Er hat mich bis zur letzten Seite gepackt und hat auch viele Überraschungen parat mit denen man nicht rechnet. Ich fand es genial wie der Glaube zur Sprache kam und das es in verschiedenen Epochen spielt.

Auf jeden Fall ist für jeden Leser was dabei ob nun spannend oder romantisch. Ich liebe es einfach nur :)

S. Högemann, 07.02.2015

„Ich will mich nicht wieder verpuppen, ich will fliegen!“

 

Sarah Hofmann, eine schüchterne, zurückhaltende junge Frau, lebt seit ihrem 12. Lebensjahr bei der eigenwilligen, resoluten und unternehmenslustigen Lady Alison Clifford, der besten Freundin ihrer verstorbenen Mutter. Im Herbst 1922, kurz vor ihrem 21. Geburtstag begleitet sie Lady Alison auf eine Reise nach Ägypten, denn dort sucht der Archäologe Howard Carter nach der Grabkammer des sagenumwobenen Pharaos Tutanchamun. Lady Alison ist neugierig, ob Howard Carter dort etwas findet. Allerdings gesehen auf dieser Reise einige merkwürdige Dinge, die nicht mehr als Unfälle angesehen werden können. Irgendjemand will Sarah umbringen. Aber wer und warum?

90 Jahre später arbeitet die 21-järhige Rahel Höfling als Praktikantin im "Neuen Museum" Berlin und ist damit beschäftigt, wertvolle, ägyptische Artefakte neu zu katalogisieren. Eines Abends wird sie auf dem Heimweg von einem Unbekannten angegriffen. Duke, ein Kollege von Rahel, kann gerade noch verhindern, dass der Täter sie entführt. Was will der Unbekannte von Rahel und warum ist er hinter ihr her?

 

Das Cover finde ich toll. Mir gefällt die Farbe, das gelb harmoniert gut mit dem braun der Umrandung. Die Pyramiden und auch die Schriftzeichen zeigen, dass die Geschichte etwas mit Ägypten zu tun hat. Es wirkt wie ein sehr altes Notizheft, das mit einem Gummiband und einer großen alten Büroklammer zusammengehalten wird.

Die Charaktere sind sehr authentisch und liebevoll ausgearbeitet. Sie haben jeweils ihre Probleme und sind nicht so leicht in Schubladen zu stecken. Die Hauptcharaktere Sarah und Rahel sind zurückhaltend und etwas ängstlich, aber sie machen im Laufe der Geschichten eine schöne Entwicklung durch. Ihre Gefühle und Gedanken sind gut nachvollziehbar beschrieben. Lady Allison ist eine taffe Person, die sich nicht dafür interessiert, was andere über sie denken, im Gegenteil, sie provoziert gerne. Ich habe mich sehr über ein „Wiedersehen“ mit Emma und Falk gefreut, die ich bereits aus „Das Mädchen aus Herrnhut“ kenne. Falk hat immer einen flotten Spruch auf den Lippen und kann damit super schwierige Situationen auflockern. Auch die anderen Charaktere fand ich toll.

Die Geschichte ist in zwei Teile geteilt. Der erste Teil spielt 1922/1923 und erzählt Sarahs Abenteuer. Der zweite Teil der Geschichte spielt 2011 und dreht sich um Rahel. Die Geschichten sind miteinander verwoben. Der Prolog und der Epilog spielen außerdem 1327/1324 vor Christus.

Das Buch ist im aktionalen Erzählstil geschrieben und lässt sich leicht und flüssig lesen. Ich war nach ein paar Seiten bereits völlig in der Geschichte versunken. Es ist kurzweilig und unterhaltsam. Es waren ein paar kleine Fehler (Namensverwechslungen usw.) vorhanden, die jedoch nicht sehr den Lesefluss störten. Es gibt einzelne Passagen, in denen die Charaktere über ihren Glauben nachdenken.

Die Geschehnisse in dem Buch (in beiden Teilen) sind spannend und rasant. Es gibt viele unerwartete Wendungen und viele Szenen, die mich den Atem anhalten lassen. Es ist spannend wie ein Thriller und ich habe die ganze Zeit versucht, den Täter zu entdecken, doch der war jeweils gut versteckt. Aber auch die romantischen, gefühlvollen und lustigen Szenen kommen nicht zu kurz. Der historische Hintergrund ist sehr gut erklärt und in die Geschichte eingearbeitet. Ich konnte dieses Buch kaum aus der Hand legen und habe jede freie Minute gelesen. Ich wusste nie, was mich auf den kommenden Seiten erwartete.

Dieses Buch hat alles was ich mir wünsche, es ist super spannend, gefühlvoll und enthält einige witzige Szenen. Es gibt tolle, liebevoll ausgestaltete Charaktere, die sich in mein Herz geschlichen haben. Und es bringt und die Geschichte eines altägyptischen Pharaos bzw. dessen Ruhestätte näher.

ohne Angabe, 07.02.2015

Zwei Geschichten - ein Buch oder zwei Bücher - eine Geschichte ? Für "Skarabäus und Schmetterling " gilt eigentlich beides:

 

Der erste Teil spielt 1922. Sarah und ihre Ziehmutter Lady Alison reisen von England nach Ägypten und sind dabei als Howard Carter das Grab des Pharoas Tutanchamun entdeckt. Doch ihr Aufenthalt in Ägypten ist nicht ungefährlich. Denn die seltsamen, gefährlichen "Unfälle" oder "Vorfälle" die Sarah in Gefahr bringen, entpuppen sich schnell als gezielte Anschläge auf ihr Leben. Zum Glück hat sie die Unterstützung zweier Männer: Jacob und Andreas. Beide scheinen aber auch mehr als nur Freundschaft von ihr zu wollen.

 

Der zweite Teil spielt 2011. Rahel Höfling arbeitet als Praktikantin im Berliner Neuen Museum. Auf dem Heimweg wird sie überfallen, ihre Wohnung wird durchsucht. Ungeahnt ist sie nicht nur ins Blickfeld von Europol, sondern auch in das Visier von dubiosen Gestalten gerutscht, die bei ihr Artefakte aus dem Grab Tutanchamuns vermuten, die seit kurzem verstärkt auftauchen. Nicht nur ihr Leben gerät in Gefahr, auch das ihrer Freunde Daniel und Emma, sowie Falk, die ihr helfen wollen. Was für eine Rolle spielt der junge Engländer Duke, der so plötzlich an ihrer Seite aufgetaucht ist?

 

Die beiden Geschichten werden nacheinander erzählt, nicht abwechselnd und so ist man immer mitten drin im Geschehen und wird nicht durch zwei Erzählstränge abgelenkt.

 

Das Buch ist ein echt dicker Wälzer, Hardcover, eng beschrieben und fast 600 Seiten stark. Dennoch habe ich es in kürzester Zeit regelrecht verschlungen, denn der Schreibstil von Elisabeht Büchle ist lebendig und spannend. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen.

Anfangs brauchte ich ein paar Seiten um in diese Geschichte hinein zu kommen, aber danach hatte es mich wirklich gepackt.

Der Roman bietet aus dem Bereichen historisch, Krimi, Liebe und Humor für jeden etwas und Elisabeth Büchle gelingt es dieses auch sehr gut zu verknüpfen, so das alles stimmig wird. Ihre Protagonisten sind beim Lesen lebendig geworden und haben mich mit in dieses spannende Abenteuer entführt.

 

Gerne vergebe ich die volle Punktzahl für ein tolles und abwechslungsreiches Lesevergnügen!

ohne Angabe, 11.02.2015

Dieses Buch sprang mich als Ägypenfan förmlich durch sein Cover an. Die Pyramiden machen einen unmissverständlich deutlich worum es geht.

Dieses Buch ist in zwei Abschnitte unterteilt. Einmal spielt es 1922 mit Sarah direkt in Ägypten und einmal 2011 in Berlin mit der Nachfahrin von Sarah, also Rahel.

Es nimmt einen mit auf die spannende und abenteuerliche Reise durch Ägypten, Berlin und London. Die Autorin zieht den Leser förmlich in seinen Bann und ließ mich alles um mich herum vergessen. Ich konnte während des Lesens, die brennende Sonne Ägyptens auf meiner Haut spüren aber auch die feuchte Luft in London verschaffte mir eine Gänsehaut. Hierbei handelt es sich nicht um einen Reisebericht, sondern um ein großes Abenteuer das einen mit sich zieht. Stellenweise war es für mich wie ein rasanter Krimi und man kommt nicht daran vorbei selbst mit zu rätseln wer Sarah oder Rahel verfolgt.

Die Charaktere an sich waren sehr gut ausgearbeitet und man schließt sie schnell ins Herz. Da waren Sarah und Rahel mit ihrer zurückhaltenden und schüchternen Art, die aber beide im Verlauf immer mehr ablegen und über sich hinaus wachsen. Besonders gut hat mir Falk, der Schulkamerad von Rahel gefallen, der mich so manches mal zum lauten Loslachen brachte. Aber auch Duke, der stille, in sich gekehrte, muskulöse Frauenschwarm und Beschützer, der mich teilweise ins Schwärmen verfallen ließ. Die Autorin hat ein Händchen dafür, ihr Figuren liebevoll auszugestalten und den Spannungsbogen stets oben zu halten. Ich konnte garnicht anders, als immer weiter zu lesen. Mit diesem Buch wurde es nie langweilig und man vergisst alles um sich herum.

Dieses war mein erster Roman von Elisabeth Büchle und ich bin restlos überzeugt und werde sicher noch weitere ihrer Werke lesen.

Es war ein Abenteuer mit Spannung und Gefühl und perfekt um den Alltag zu vergessen.

ohne Angabe, 16.02.2015

Ich glaube schon, dass Elisabeth Büchle als Autorin gut abschneidet, aber was mir in Skarabäus und Schmetterling sofort als Althistoriker aufgestossen ist, war der Vor- und Nachspann. Wieso wird Tutanchamun mit den Hebräern in Verbindung gebracht (klingt nach Akte Exodus, wissenschaftlich ein völliger "Reinfall") und wie kann ein Mann namens Mordechai um 1322 v. Chr. am See Genezarets auftauchen? Der Name Mordechai aus dem Buch Esther ist genau so wenig hebräisch als der Name Esther (abgeleitet von Ischtar). Mordechai ist die Hebraisierung für Marduka, "dem Marduk gehört", und taucht also erst während der neubabylonischen und achaemenidischen Zeit auf. Ist dies der Autorin nicht einmal aufgefallen?

ohne Angabe, 18.02.2015

Zum Inhalt:

 

1922: Sarah Hofmann reist mit ihrer Ziehmutter Lady Alison Clifford nach Ägypten. Dort wohnen sie der Graböffnung des Tutanchamun Grabes bei. Zur gleichen Zeit kümmert Sarah sich, dank ihrer Ausbildung zur Krankenschwester, hingebungsvoll um die Kinder der Einheimischen und lernt so nach und nach ihre Ängste und Schüchternheit abzulegen. Doch gleichzeitig scheint sie das Unglück magisch anzuziehen. Als die Unfälle sich häufen und Sarah sogar verfolgt wird gerät sie in größte Gefahr.

 

2012: Als auf dem Schwarzmarkt immer häufiger Tutanchamun-Artefakte auftauchen, gerät Rahel, eine Nachfahrin Sarah Hofmanns unter Verdacht. Als sie Europol verfolgt wird und sich gleichzeitig Anschläge auf sie, häufen, flieht sie mit ihren Freunden Daniel und Emma, bis sie schließlich in Ägypten landen. Dort versuchen die Drei mit Hilfe des Polizisten Duke Licht ins Dunkel zu bringen und heraus zu finden, was vor langer Zeit wirklich geschehen ist.

 

Meine Meinung:

 

„Skarabäus und Schmetterling“ ist ein wunderbares Buch der Autorin Elisabeth Büchle. Als absoluter Ägyptenfan hatte dieses Buch wirklich alles, was ein guter Roman braucht. Ein wunderbarer Hintergrund, tolle Charaktere und ein unglaublich hohes Spannungslevel.

 

Vor allem Sarah und Rahel machen in diesem Roman eine extreme Wandlung durch. Sie gehen im Laufe der Geschichte immer mehr aus sich heraus, und legen ihre Angst bzw. Schüchternheit immer mehr ab, das hat mir wirklich sehr gefallen. Aber auch die anderen Charaktere waren durch die Bank sehr liebevoll ausgearbeitet. Daran habe ich gemerkt, wie viel Herzblut in dieser Geschichte stecken muss. Fans der Autorin kannten einige der Protagonisten bestimmt auch schon aus dem Buch „Das Mädchen aus Herrnhut“. Leider wird dieses Buch vom Verlag momentan nicht mehr verlegt, so dass ich hoffen muss, es mir irgendwo leihen zu können. Ebenso wie die detailreichen Beschreibungen von Land und Leuten und vor allem auch der Ausgrabung.

 

Alles in allem ist „Skarabäus und Schmetterling“ ein wirklich spannender und fesselnder Roman, der einen auch lange nach der Lektüre noch nicht loslässt. Ich persönlich hätte gerne noch weiter gelesen, wenn ich ehrlich bin. Aber vielleicht lässt die Autorin uns ja in naher Zukunft wieder einmal mit diesen wunderbaren Protagonisten auf Schatzsuche gehen.

S. Möller, 27.02.2015

Normalerweise geht mir das Schreiben einer Rezension leicht von der Hand - bei "Skarabäus und Schmetterling" ist das allerdings etwas vertrackter ...

 

"Skarabäus und Schmetterling" - das sind eigentlich zwei Bücher. Die spätere Handlung nimmt zwar Bezug auf die frühere, aber durch den Zeitunterschied setzen die Begebenheiten mit Rahel komplett neu an, man könnte es fast als Nachfolgeband bezeichnen - aber fangen wir am Anfang an.

 

Die Bücher von Elisabeth Büchle, die ich bisher gelesen habe, allen voran die Meindorff-Trilogie, haben mir alle ausnahmslos sehr gut gefallen. Dies liegt - neben dem eigentlich Plot natürlich - daran, dass ich eine Schwäche für tiefgehend charakterisierte Protagonisten und gut recherchierte Handlungen habe und diese meine Vorlieben von Elisabeth Büchle immer mehr als befriedigt werden. So ist es auch mit "Skarabäus und Schmetterling". Ich bin kein sonderlicher Fan des alten Ägypten als Handlungsort, fand es aber wirklich sehr bildhaft und mitreißend, wie die Ausgrabung und letztlich ja auch der Fund des Grabes durch Howard Carter beschrieben wurden - kein Wunder, dass unsere Hauptprotagonisten mitgefiebert haben!

 

Und da sind wir auch schon bei unseren Charakteren: Sarah und ihre Ziehmutter Lady Alison - zwei Charaktere wie sie unterschiedlicher kaum sein könnten, dazu kommen dann noch der Amerikaner Jacob und der Deutsche Andreas, die beide nicht von Sarah lassen können und Samira, die Ägypterin. Um all diese Personen und die ägyptische Geschichte hat Elisabeth Büchle ein Netz aus Spannung und Intrige, aus Argwohn und Hinterlist gesponnen und mich mehr als einmal an der Nase herumgeführt.

 

Am Ende dieser Handlung nimmt man wirklich nur sehr, sehr widerwillig Abschied von den Personen und die ersten Seiten mit Rahel waren ein kleiner Kulturschock für mich - aus dem Ägypten der 1920er Jahre ins Berlin der Neuzeit.

Aber schnell hatte die Autorin mich auch hier in ihren Bann gezogen - Leser von "Das Mädchen aus Herrnhut" werden mit Rahel, Falk, Daniel und Emma alte Bekannte wiedertreffen, aber ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass es dem Verständnis und der Lesefreude keine Abbruch tut, wenn man das Buch (noch) nicht kennt - nach "Skarabäus und Schmetterling" wird man dies aber unausweichlich lesen wollen.

 

Die Protagonisten der Rahel-Handlung sind moderner und durch Falk, den Witzbold, oft auch humoriger. Doch sehr schnell wird man auch hier in einen Strudel der Spannung gerissen und erst ganz am Schluß wieder ausgespuckt - genau so habe ich mich nach den letzten Seiten gefühlt, mir schwirrte der Kopf, denn Elisabeth Büchle hat sich einen Spaß daraus gemacht, ihren Plot derart mit Wendungen und Wirrungen zu füllen, dass ich beinahe jede auftauchende Person einmal verdächtigt habe, um am Schluß dann doch wieder vorgeführt zu werden.

 

"Skarabäus und Schmetterling" - ein historischer Roman, ein zeitgenössischer Roman, eine rasante Krimigeschichte - alles in einem. Ein Buch, das man trotz des Umfangs nicht aus der Hand zu legen vermag und das einem noch lange im Gedächtnis bleibt! Natürlich eine klare Leseempfehlung von mir!

keine Angabe, 01.03.2015

Die Autorin Elisabeth Büchle hat mit ihrem neuen Roman „Skarabäus und Schmetterling“ wieder ein wahres Meisterwerk verfasst. Diesmal nimmt Sie uns mit auf die Reise nach Ägypten. Voller Spannung und zugleich Humor erzählt sie die Geschichte in zwei Teilen.

Der erste Teil beginnt im Jahre 1922, wo die junge Sarah mit ihrem Vormund Lady Allison Clifford nach Ägypten reist. Als dann die Grabanlage des Pharao Tutanchamun gefunden wird gerät die junge Frau immer wieder in mysteriöse Unglücksfälle. Schon bald stellt sich heraus, dass einige Gegenstände aus der Grabkammer gestohlen wurden.

Im zweiten Teil geht die Geschichte um die entwendeten Gegenstände aus dem Grab des Pharao Tutanchamun weiter. Diesmal wird die junge Rahel und deren Familie verfolgt und verdächtigt diese gestohlen zu haben. Doch der starke und gut aussehende Duke kann sie vor den Gefahren retten. Doch wer ist Duke wirklich?

Fazit: Auch unser Leben sollte von Vergebungsbereitschaft und liebevollem Umgang mit unseren Mitmenschen bestimmt sein. Ein gewisser Humor im Zusammenleben lässt uns auch in schwierigen Situationen leichter durchs leben gehen.

Das Buch ist lesenswert, hat Charme und Humor, ist unterm Strich (war auch nicht anders zu erwarten) - ein kurzweiliger Zeitvertreib.

Arietta, 04.03.2015

Ein grandioser spritziger Roman und Thriller der süchtig macht.

 

Sehr schön sind hier Vergangenheit und Gegenwart mit einander verwoben. Schon der Prolog im Jahre 1327 in Ägypten klingt sehr geheimnisvoll mit Schöne Sonne und Wüstensturm die sich mit einem wertvollen Gegenstand aufmachen und alles offen lässt ...

 

Im 1. Teil 1922, geht es um die junge Sarah Hofmann die bei ihrer Ziehmutter Lady Alison in London als Gesellschafterin lebt. Sie eine exzellente Zeichnerin und begleitet Lady Alison auf ihrer Reise nach Ägypten zu den berühmten Ausgrabungsstätten, die von Howard Carter geleitet werden. Er ist auf der Suche nach den Grab des Pharao Tutanchamun und den Schätzen. Auf ihrer Reise lernen sie Andreas, den Reisejournalisten und Jacob, einen Kunstsammler kennen. Beide verehren Sarah und begleiten die beiden Ladys zu den Ausgrabungen. Jacob schenkt ihr sogar zum 21. Geburtstag einen Skarabäus. Sarah scheint das Unglück förmlich anzuziehen immer wieder passieren ihr Missgeschicke und Unfälle. Auch wird sie verfolgt von einer mysteriösen dunklen Gestalt. Andreas und Jacob sind beunruhigt und forschen nach. Da ist auch noch die Geheimnisvolle Ägypterin Samira, die Rätselraten aufgibt. Eines Tages stößt Carter auf das Grab, ab diesem Tag schwebt Sarah in größter Gefahr, werden sie die Männer retten können ... ?

Im 2. Teil , 90 Jahre später in Berlin, tritt Sarahs Urenkelin Rahel im Neuen Museum eine Stelle als Praktikantin an, sie ist angehende ägyptische Historikerin. Auch hier wird es mysteriös auch sie scheint das Unglück anzuziehen. Immer wieder tauchen geraubte ägyptische Artefakte auf dem Schwarzmarkt auf. Man hat den Polizeiagenten Duke von Europol auf sie und ihre Familie angesetzt. Er arbeitet Undercover und scheint auch einige Geheimnisse zu verbergen. Sarah wird verfolgt und überfallen, ihr alter Schulfreund Falk ist gleich zur Stelle, auch die resolute Emma und ihr Mann Daniel bieten ihr Hilfe an. Ein Versteckspiel und Flucht von einem Ort zum anderen, die Lage scheint aussichtslos und es geht am Ende um Leben und Tod. Mit von der Partie ist Duke, der einen Maulwurf bei Interpol vermutet. Ihnen bleibt nur noch ein Ausweg die Flucht nach Kairo um die wahren Hintergründe zu erfahren und um die Verfolger zur Strecke zu bringen. Wird es ihnen gelingen ...?

 

Der Autorin Elisabeth Büchle ist mal wieder ein grandioser Roman gelungen. Dieser tanzt etwas aus der Reihe ihrer üblichen Romanen, er ist sehr spritzig und hat schon einen Thriller-Effekt. Mit vielen unvorhersehbaren Wendungen und vielen dramatischen Spannungen führt sie den Leser immer wieder aufs Glatteis. Sehr schön und bildhaft sind ihre Recherche zu den Ausgrabungsstätten des Grabes und die Grabkammern des Tutanchamun und den Schätzen beschrieben. Mit vielen schicksalhaften Geheimnissen bis 1327 vor Christus in Ägypten. Ihre Protagonisten wirken wie immer sehr lebendig, ihre einzelnen Charaktere und Emotionen sind klar herauskristallisiert. So das man sich gut in jeden einzelnen hineinversetzen kann. Das Ganze ist sehr spannend, raffiniert und flüssig geschrieben. Eine Geschichte vor dem spektakulären Panoramas Ägyptens ... Der Roman schreit nach einer Fortsetzung.

 

 

 

" Ein grandioser Roman , der süchtig macht "