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Der Klang des Pianos

Roman.

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  • Nr. 816663
  • · Gebunden, 13,5 x 21,5 cm, 448 Seiten
  • · 03/2012
vergriffen - keine Neuauflage

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A. Eberlein, 13.04.2012

Die gelungene Kombination aus historisch gut recherchiertem Roman, Liebesgeschichte und spannendem Thriller ist es, was mich an den Büchern von E. Büchle immer besonders beeindruckt.

 

Wirklich erfreulich, dass es auf dem deutschen Buchmarkt auch Romane gibt, bei denen man nicht das Gefühl hat, die Handlung in abgewandelter Form schon aus anderen Büchern zu kennen.

 

Besonders gefreut hat mich, dass das Buch zu Teilen in Freiburg spielt, einer Stadt, die ich persönlich schätzen gelernt habe. Ich kann das Buch wirklich nur jedem empfehlen!

keine Angabe, 19.04.2012

Ein wunderschöner und spannnender Roman, der einen Einblick in die menschlichen Dramen bietet, die sich rund um den Untergang der Titanic ereignet haben müssen. Man bangt und hofft mit jedem der einzelnen Passagiere der Titanic mit! Und ist zwischen Trauer und Hoffen hin und her gerissen! Und mittendrin die packende Liebesgeschichte von Norah und Richard, zweier Menschen die unterschiedlicher nicht sein können.

keine Angabe, 17.06.2012

Richard betrat hinter Norah das erste Mal die RMS Titanic ...

 

Der 27-jährige strebsame Instrumentenbauer Richard Martin aus Freiburg abreitet bereits seit Jahren bei der Firma Welte. Er hat ein klares Ziel vor Augen, denn er möchte irgendwann ein Mitglied der höheren Gesellschaft sein.

Als sein Chef Edwin Welte Richard im Jahre 1911 zu sich zitiert und ihn bittet, zwei Wochen lang den Dolmetscher und Begleiter für eine entfernte Verwandte der Weltes zu spielen, ist Richard wenig begeistert, doch diesen Auftrag abzulehnen kommt nicht ich Frage.

Als er dann Norah Cassy - die Verwandte der Weltes - kennenlernt, ist er entsetzt. Er hat sich die junge Frau als eine gesittete und ruhige Dame vorgestellt, doch vor ihm steht ein gutgelaunter Wirbelwind, der immer in Bewegung ist. Schon bei der ersten Begegnung ist Richard klar, dass er mit Norah keine ruhige Minute haben wird. Norahs Energie, ihre Neugier und ihre Fröhlichkeit empfindet Richard in den ersten Tagen als sehr anstrengend, doch als Norah nach zwei Wochen Aufenthalt in Freiburg, wieder abreist, hat sich der sonst so steife und erste junge Mann an die hilfsbereite und rasante Irin gewöhnt.

Ein Jahr später, also im Jahre 1912, wird Richard wieder zu seinen Chefs zitiert. Ihm wird erzählt, dass die selbstspielenden Klaviere, die die Firma Welte für die Titanic gebaut hat, beim Transport stark beschädigt wurden. Er soll gemeinsam mit einem seiner Chefs nach Irland reisen, und die beschädigten Instrumente reparieren.

An seinem dritten Abend in Irland trifft Richard auf Norah. Er stellt fest, dass sich Norah überhaupt nicht geändert hat. Norah lädt Richard zu einer Stadtbesichtigung ein und führt ihn im Eiltempo durch Belfast. Dann lernt Richard Norahs Familie und ihre Freunde kennen, deren Leben fest mit dem Schiffsbau bzw. der Schifffahrt verbunden ist. Norahs Vater baut beispielsweise an der Titanic mit, ihr Bruder Adam ist Matrose, sie selbst arbeitet als Stewardess auf den großen Schiffen und ihr Freund Dylan ist Heizer. Norah und Adam wurden für die Jungfernfahrt der Titanic angeheuert und auch Dylan wird versuchen, noch einen Arbeitsplatz auf der Titanic zu ergattern.

Schon nach kurzer Zeit fühlt sich Richard wohl in Belfast und genießt die Zeit, die er mit Norah und ihren Freunden verbringen kann, auch wenn er immer noch sehr entsetzt über die Armut in dem Hafenviertel ist.

Als Richard merkt, dass Norah in großer Gefahr schwebt und versucht er sie gemeinsam mit Adam und Dylan zu beschützen…

 

Das Cover gefällt mir sehr, es zeigt die Titanic vor den riesigen Eisbergen. Am wunderschönen Sternenhimmel strahlt der helle Mond. Das Bild wirkt so friedlich und das Schiff so majestätisch. Ein trügerisches Bild, dend das Schicksal des Schiffes ist ja hinreichend bekannt.

Die Protagonisten und ihre Gefühle und Gedanken werden sehr liebevoll, detailliert und realistisch beschrieben. Richard musste immer kämpfen und hat schwere Zeiten hinter sich. Er hat ein klares Ziel vor Augen und um sein Ziel zu erreichen, agiert er sehr bedacht. Dadurch wirkt er sehr steif und ernst. Norah ist ein Wirbelwind, sie ist immer fröhlich und rasant. Ihr gelingt es die meiste Zeit meisterhaft, ihre wahren Gefühle und Gedanken zu verbergen. Sie ist sehr hilfsbereit und sozial. Sie kennt keine Berührungsängste und geht auf alle Menschen zu, egal welchen Stand sie haben. Adam ist sehr viel ruhiger als seine Schwester, aber auch er ist fröhlich, höflich und sehr kontaktfreudig. Er versucht Norah zu beschützen, doch das ist bei diesem Wirbelwind alles andere als einfach. Dylan ist ein lustiger Zeitgenosse und ein echter Kumpel. Auch Norahs Freundinnen sind tapfere Frauen, die sich nicht alles bieten lassen und die trotz aller Not nicht die Lebensfreude verlieren.

Die Geschichte spielt 1911 in Freiburg und 1912 in England und Irland sowie auf der Titanic. In dem Buch werden dem Leser die Harfenarbeiter sowie die Besatzung der Titanic und einige Passagiere der 2. Klasse und ihre Schicksale vorgestellt. Auch in diesem Buch entkommt die Titanic nicht dem Untergang.

Der Schreibstil ist schnell und locker. Gleich nach den ersten Seiten war ich in der Geschichte gefangen und habe die Geschichte mit Richard und Norah erlebt. Das Buch hält viele Überraschungen bereit und mindestens so viel Spannung wie bei einem Krimi. Es gibt viele lustige, schöne und romantische aber auch viele erste, emotionale und traurige Momente. Das Buch wurde im auktorialen Stil geschrieben, der Erzähler wechselt häufig die Szenen und Perspektiven. Die Szenen- und Perspektivwechsel werden gut durch ein Unterbrechungszeichen dargestellt. Durch die Szenenwechsel wurde die die Geschichte immer sehr spannend gehalten.

Der Klang des Pianos ist ein tolles und überraschendes Buch das viel mehr zu bieten hat, als den Untergang der Titanic. Die Geschichte und ihre Charaktere hat mich zu Tränen gerührt und zum Lachen gebracht.

M. Lahnstein, 01.07.2012

Richard Martin arbeitet schon einige Zeit als Klavierbauer für die Firma Welte. Eines seiner Ziele ist, einmal Mitglied der höheren Gesellschaft zu sein. Dafür nutzt er jede Gelegenheit, die sich ihm bietet und arbeitet auch persönlich sehr hart für dieses Ziel.

Eines Tages wird er als Führer für die Nichte des Chefs abgestellt. 2 Wochen lang ist er ihrem munteren Geplauder und ihren immer wieder erfrischenden Ideen ausgesetzt. Richards Blick für seine Umgebung ändert sich. Er nimmt nun auch die Putzfrau wahr und kommt in näheren Kontakt zu seiner älteren Nachbarin, die er fortan durch Einkäufe unterstützt und zu der sich ein freundschaftliches Verhältnis bildet. Doch Norah, die Nichte des Chefs reist wieder ab.

Ein Jahr später trifft er Norah wieder. Richard wurde beauftragt, das Klavier auf der Titanic aufzubauen und zu stimmen, Norah heuert als Stewardess auf der Titanic an. Doch zuvor lernt Richard durch Norah, das Hafenviertel von Dublin kennen und die Not, die dort herrscht. Und Norah scheint in großer Gefahr zu schweben, denn sie wird mehr als einmal von zwei Männern verfolgt. War der Zwischenfall bei dem Besuch bei ihrem Onkel doch kein Unfall? Und auch Richard hat alle Hände voll mit Helena zu tun, die großes Interesse an ihm hat. Die Titanic bricht zur ihrer Jungfernfahrt auf ...

 

Wie immer freue ich mich sehr, wenn ich ein neues Buch der Autorin lesen darf. Jedes ihrer Bücher ist eine unnachahmliche Mischung aus einer spannenden Geschichte mit viel Gefühl und Tiefgang. Ihre Bücher sind Erholung und Anregung zugleich.

Wenn ich an die Titanic denke, denke ich zuerst an das Schicksal der über 1500 Menschen , die mit der Titanic untergegangen sind. Es gab an Bord große Klassenunterschiede, aber im Augenblick des Todes waren alle gleich. Da zählte das Geld und Ansehen nicht mehr, sondern nur das, wie man im Leben als Mensch war. Ich kann mir viel zu gut vorstellen, wie groß die Verzweiflung der Menschen gewesen ist und besonders um die Kinder tut es mir leid. Für sie sind es bestimmt schlimme Augenblicke gewesen.

In diesem Buch lernen wir auch einige Schicksale der Arbeiterfamilien aus dem Hafenviertel kennen und es geht auch um das Schicksal der Heizer auf der Titanic, die im vollen Bewußtsein ihr Leben geopfert haben, damit andere überleben. Sonst wäre die Katastrophe noch schlimmer ausgefallen.

"Der Klang des Pianos" ist ein Buch, an das ich noch oft zurückdenken werde. Es schärft die Sicht auf die wirklich wichtigen Dinge im Leben und regt gerade zu an, voll auf Gott zu vertrauen. Es ist ein Buch, mit dem man lachen und weinen kann! Eine unbedingte Leseempfehlung !

B. Gregor, 05.11.2014

Vor dem Hintergrund des Baus und der Jungfernfahrt der Titanic wird die nicht immer einfache Geschichte von Norah und Richard erzählt. Ein Titanic-Roman, der sich vor allem mit dem „kleinen Mann“ - und den Dingen, die letztlich wirklich wichtig sind im Leben, beschäftigt.

 

Wer meint, hier einfach eine Liebesgeschichte mit der Titanic als Hintergrundstaffage vorzufinden, liegt falsch. Es entwickelt sich eine, teilweise komplexe, Geschichte, wie sie sich seinerzeit durchaus zugetragen haben könnte. Denn im Vorwort erfahren wir, daß tatsächlich der Einbau einer pneumatischen Orgel der Firma Welte aus Freiburg/Br. vorgesehen war, vermutlich jedoch erst nach der Jungfernfahrt durchgeführt werden sollte.

 

Mit Norah und Richard (sowie etlichen anderen, hier namentlich nicht erwähnten) hat die Autorin starke Figuren geschaffen, die so lebendig wurden, daß ich nur schwer glauben kann, daß sie nicht wirklich gelebt haben; sie werden mir immer im Gedächtnis präsent bleiben. Ich bin in eine Zeit vor hundert Jahren eingetaucht und habe mich mit ihnen gefreut und mit ihnen gelitten. Ich war auf einem Luxusliner, habe etwas hinter dessen Kulissen blicken dürfen, und habe den Untergang in den eisigen Nordatlantik mit- und als einer der wenigen überlebt. Das Buch hat mich auf eine Weise emotional berührt und „getroffen“, wie nur sehr wenige bisher. Iris Kammerers „Varus“ fällt mir da eigentlich nur noch ein; dort war es damals ähnlich. Denn dort wie hier löste sich die Menge der Opfer in eine überschaubare Anzahl von Figuren auf, so daß ich mich selbst mitten drin im Geschehen gewähnt habe.

 

„Für sie war die Titanic ein perfektes, mit den besten Sicherheitsmaßnahmen ausgestattetes Wunderwerk der Technik, das unsinkbar war.“ (Seite 319) Indem die Titanic selbst zum Mythos wurde, wurde der Mythos der Unsinkbarkeit, der alles möglich machenden Technik, zerstört. Und dennoch hat „der Mensch“ nichts von seiner Technikgläubigkeit (sic!) verloren. Eher im Gegenteil. So bleibt es letztlich jedem selbst überlassen, welche Folgerungen er aus diesem Menetekel für sich und sein Leben zieht.

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