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Niemand darf es wissen

Roman.

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  • Nr. 816647
  • · Gebunden, 13,5 x 21,5 cm, 368 Seiten
  • · 03/2014
vergriffen - keine Neuauflage

Leseprobe

Auch erhältlich als

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11,99 €
Susan May Warren
Niemand darf es wissen (eBook)
Nr. 5516647
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  • „Voller Überraschungen, Spannung, unerwarteter Wendungen, Emotionen und Hoffnung. Wie könnte man ein Buch, das all das bietet, nicht lieben?“ Leserstimme
  • „Susan May Warren lässt mit ihrem rasanten Roman keine Langeweile aufkommen und erzählt auch tiefgründige Wahrheiten.“ sound7.de

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C. Leins, 13.03.2014

Sehr spannendes Buch, gut geschrieben. Melanie führt ein nahezu perfektes Leben, hat Mann und Kinder - doch dann steht ihr Zeugenschutzbeauftragter plötzlich vor ihr und sagt ihr, dass sie wieder in Gefahr ist und die Kleinstadt so schnell wie möglich verlassen muss. Melanie hat ihrem Mann und ihren Kindern nie etwas von ihrer Vergangenheit erzählt und steht vor einer großen Entscheidung. Sie möchte Mann und Kinder nicht verlieren und alleine weggehen, schwebt aber in größter Lebensgefahr. Auch möchte sie ihren Mann und ihre Kinder nicht entwurzeln und mit ihnen weggehen. Wie wird sie sich entscheiden? Wie wird ihre Familie reagieren, wenn ihre Vergangenheit ans Licht kommt? Wird sie der Killer finden? Viele unerwartete Wendungen, viele Emotionen, ein gefährlicher Showdown... Alles in allem ein gelungenes Buch - lesenswert!

S. Janoschke, 04.04.2014

Melanie Decker hat alles was man sich wünscht – einen erfolgreichen Mann der auch noch als Bürgermeister kandidiert. Drei Kinder die ihr die größte Freude machen und eine Schwiegermutter die sie liebt, in einem Ort wo sie von jedem geachtet und bewundert wird. Nur eines wissen alle nicht – ihr richtiger Name ist Dina O´Reilly und vor 20 Jahren wurde sie von Frank Harris im Rahmen eines Zeugenschutzprogrammes in der verschlafenen Stadt Deep Haven untergebracht in der Hoffnung, dass er sie nie wieder aufsuchen muss. Als Frank dann doch eines Tages auftaucht und ihr sagen muss, dass Luis Garcia auf der Flucht ist und sie töten will, muss sie sich entscheiden – flieht sie allein und bricht ihr altes Leben nochmals ab oder nimmt sie ihre Familie mit? Kann sie vor Garcia entkommen?

 

Susan May Warren lebt in Amerika und bisher wurde keines ihrer Bücher ins Deutsche übersetzt. „Niemand darf es wissen“ macht damit nun den Anfang. Das Buch ist als Krimi deklariert und ich erwartete eine rasante Geschichte mit Tiefgang. Als ich zu lesen begann merkte ich, dass es doch ganz anders ist als erwartet – was es aber nicht schlechter macht. Es war nur nicht so rasant, aber auf eine andere Art spannend. Man bekommt tiefe Einblicke in die Gedanken der Protagonisten – die Gefahr währenddessen schwehlt so im Hintergrund und man wartet immer, dass jeden Moment etwas schreckliches geschieht. Dennoch ist das Buch nicht langweilig. Nach und nach bekommt man Einblick in die Gegenwart und Vergangenheit der Familie Decker, die Konflikte und Heimlichkeiten, die sie umtreibt. In Amerika läuft das Buch unter dem Genre „Romantic Suspense“ soviel wie romantischer Roman mit Thrillerelementen – das trifft es viel eher.

 

Besonders angerührt hat mich das Nachwort, in dem die Autorin erklärt, wie sie auf die Idee für die Geschichte gekommen ist (Nachwort und Prolog hängen in gewissem Sinn zusammen) und ich musste echt schlucken. Ich will aber nicht zu viel verraten, man muss es einfach selbst lesen. Am besten auch Taschentücher bereit legen – ich hab sie gebraucht.

 

Am Anfang der Geschichte hat mir der Bezug zum Glauben etwas gefehlt, das wird dann in den weiteren Kapiteln nachgeholt und passt auch zu dieser Geschichte.

 

Ich finde das Buch hat zurecht den „Christy Award“ erhalten und hoffe, dass noch ein paar mehr Bücher der Autorin für die deutschen Leser erscheinen werden!

ohne Angabe, 05.04.2014

Ist nicht eine Rose immer noch eine Rose, auch wenn sie einen anderen Namen trägt?

 

Susan May Warren führt dem Leser zunächst das perfekt organisierte Leben der Melanie Decker vor Augen, die als Gattin des allseits beliebten Immobilienmaklers Nathan dessen Kandidatur für das Amt des Bürgermeisters in ihrer Heimatstadt mit ganzer Kraft unterstützt. Im 2000-Seelen-Ort im nördlichen Minnesota, wo Melanies Leben sich abspielt, scheint alles eitel Wonne. Das außergewöhnliche Schauspieltalent ihres ältesten Sohnes Jason lässt in dem Jungen berechtigte Hoffnung auf ein Stipendium aufkeimen, die hübsche Tochter Colleen ist gefeierter Volleyballstar ihrer Schule und erlebt gerade ihre erste Liebe, der elfjährige Henry ist dem Fußballspiel sehr zugetan. Mitten in dieser Idylle taucht plötzlich mit der Person des Zeugenschutzberaters Frank Harrison ein großer Schatten aus der Vergangenheit auf, der diese Bilderbuchfamillie zu vernichten droht. Frank informiert Melanie von der Entlassung des Drogenbarons Luis Garcia aus dem Gefängnis und dessen wahnwitzigem Ziel, sie aufzustöbern und zu töten. Melanie, die weder ihrem Mann, noch ihren Kindern etwas von ihrer dunklen Vergangenheit erzählt hatte, muss eine folgenschwere Entscheidung treffen. Wird sie auf den Rat ihres Zeugenschutzberaters hören und die Flucht ergreifen, erneut ihre Identität wechseln? Wird sie es alleine tun, oder ihre Familie einweihen, sie dadurch aber ihrer vertrauten Umgebung, ihrer Heimat, entreißen? Oder unternimmt sie nichts im festen Vertrauen darauf, dass Gott sie beschützen und Garcia sie niemals aufstöbern wird? Die Zeit drängt, und als der Druck in Melanie zu groß wird und sie sich schließlich ihrem Ehemann anvertraut, überstürzen sich die Ereignisse…

 

Als Leserin, deren favorisiertes Genre bislang Kriminalromane darstellten, kann ich den exzellenten Aufbau dieses Krimis nur bestätigen. Der Spannungsbogen wird stets hoch gehalten und steigert sich bis zum letzten Drittel des Buches enorm. Die Handlung wirkt durchwegs glaubwürdig, die agierenden Personen wurden brillant gezeichnet. Ich habe mich bereits sehr früh mit den verschiedenen Figuren dieses Buches identifizieren können, wobei die Autorin mir durch ihren flüssigen, teilweise beinahe schon „rasanten“, aber stellenweise auch sehr emotionalen Schreibstil tiefe Einblicke in das Denken und Fühlen ihrer Protagonisten erlaubte. Das Familienleben der Deckers wird authentisch beschrieben, ihre kleinen Sorgen des Alltags anschaulich dargestellt. Melanie und ihre Familie stehen ganz klar im Zentrum des Geschehens, wobei die Autorin auch besonders liebenswerte Nebenfiguren in den Plot einbringt. Nathans bezaubernde Mutter Helen und Tim Newman, die erste große Liebe Colleens, haben mich durch ihre Liebenswürdigkeit und ihren Charakter sofort für sich eingenommen. Auch „Onkel Frank“, der Überbringer der schlechten Nachricht, erwies sich als besorgter Beschützer, der Melanie wie seine eigene Tochter liebt und um die Sicherheit der ganzen Familie bemüht ist. Dieses Buch zu beschreiben, ist nicht ganz so leicht wie ich dachte. Einerseits ist es ein spannender Krimi, andererseits die liebevoll beschriebene Geschichte einer Familie in einer amerikanischen Kleinstadt mit all ihren Sorgen und Nöten. Besonders berührend war der christliche Aspekt in diesem Buch, der wiederholte Male dafür sorgte, innezuhalten und einige Passagen erneut zu lesen. Ich kann „Niemand darf es wissen“ als emotionsgeladene Lektüre, die seine Leser in ihren Bann zieht, uneingeschränkt weiter empfehlen. Fünf Bewertungssterne für einige höchst aufregende Stunden auf meiner Lesecouch!

 

Mein herzliches Dankeschön gilt dem Verlag sowie der Organisatorin der Lovelybooks-Leserunde, die mir dieses beeindruckende Leseerlebnis durch die Zurverfügungstellung dieses Buches ermöglicht haben.

S. Hornstein, 17.04.2014

Ein interessant und spannend geschriebenes Buch. Da ich mich noch nie mit dem Thema Zeugenschutzprogramm befasst hatte, fand ich es sehr lehrreich. Man kann sich wirklich gut in die Situation der Hauptperson hinein versetzen. Wie es sich wohl anfühlt alles zurück lassen und ein komplett neues Leben beginnen zu müssen.

ohne Angabe, 21.05.2014

Melanie Decker führt ein Leben, von dem andere nur träumen können. Sie ist glücklich verheiratet, hat 3 Kinder, die Erfüllung in ihren Hobbys finden, engagiert sich sozial und ihr Mann hat gute Aussichten, der nächste Bürgermeister von Deep Haven zu werden. Doch ihr Glück trügt. Was niemand ahnt: Melanie ist in einem Zeugenschutzprogramm, musste vor vielen Jahren ihre Identität ändern. Niemals hätte sie geahnt, dass ihre Vergangenheit sie nach 20 Jahren nochmal einholt. Doch als Frank, ihr Zeugenschutzbetreuer, plötzlich auftaucht um sie zu warnen, dass der Mann, gegen den sie damals aussagte, auf Bewährung frei kam und seitdem spurlos verschwunden ist, wird sie wieder damit konfrontiert. Sie muss sich entscheiden, ob sie alleine oder mit ihrer Familie wieder alles aufgibt, um neu anzufangen. Und die Zeit drängt, denn der Drogenboss Garcia ist ihr dicht auf den Fersen. Doch wie soll sie eine Entscheidung treffen, wenn ihre Familie nichts von ihrem früherem Leben weiß? Wie soll sie es ihnen sagen? Wird es Melanie gelingen, das Richtige zu tun?

 

Die Idee zu diesem Buch kam Susan May Warren nach einem zufälligen Zusammentreffen mit einer Mutter, die gerade unterwegs war, um sich von ihrer Tochter zu verabschieden, die in ein Zeugenschutzprogramm kam. "Niemand darf es wissen" wurde 2013 mit dem Christy Award ausgezeichnet und das erste der "Deep Haven"-Reihe, der ins Deutsche übersetzt wurde. Vom Verlag wird es als "Krimi über Geheimnisse und Gottvertrauen" bezeichnet. Wer allerdings einen klassischen Krimi erwartet, dürfte leicht enttäuscht sein.

 

Vielmehr ähnelt es einem psychologischen Familien-Thriller. Keine Verbrechen stehen im Mittelpunkt, sondern eher, welche Entscheidung die Protagonistin treffen wird. Das liest sich überaus spannend, da Melanie hin- und hergerissen ist zwischen der Liebe zur ihrer Familie, dem rationalen Denken, dem Hoffen und Bangen. Hinzukommt auch noch, dass sie ihrer Familie ihr Geheimnis erst noch offenbaren muss. Wie geht man damit um? Aber nicht nur Melanie hat Geheimnisse, auch ihre Lieben haben mit kleinen und großen Lügen zu kämpfen. Nach und nach werden diese gelüftet, nach und nach erfährt man etwas über Melanies Vergangenheit - und erst im letzten Drittel setzt sich das Bild wie bei einem Puzzlespiel langsam zusammen. Damit wird auch der Spannungsbogen bis zum Schluss auf hohem Niveau gehalten.

 

Die Personen sind sehr natürlich gezeichnet. Obwohl es eigentlich um Melanie und ihre Vergangenheit geht, kann ich die anderen nicht als Nebenfiguren bezeichnen. Jeder hat seinen Platz im Roman, man bangt unwillkürlich mit jedem mit. Kann Melanie sich ihrem Mann offenbaren? Wie wird er reagieren? Wird Colleen, Melanies Tochter, ihre Mutter davon überzeugen können, dass ihr Freund Tim doch nicht so übel ist? Wird Frank noch einmal ein zweites Glück geschenkt? Man kann sich mit den Figuren identifizieren, die nach und nach einen Reifeprozess durchmachen, ihre Anschauungen überarbeiten und lernen müssen, ihren Ballast aus der Vergangenheit abzustreifen. Denn nicht nur Melanies früheres Leben sorgt für Ärger, jeder wurde durch das eine oder andere geprägt, nicht immer zum Vorteil. Allerdings lassen sich manche Handlungsweisen nicht 100-prozentig nachvollziehen, da sie zu abrupt auftreten und genauso abrupt wieder revidiert werden.

 

Ein anderer kleiner Kritikpunkt ist die Übersetzung. Wer nach dem englischen Original schaut, wird feststellen, dass viele Namen der Protagonisten "eingedeutscht" wurden. Warum war für mich nicht immer nachvollziehbar, denn so exotisch sind sie dann ja doch nicht.

 

Trotzdem überrascht der Roman immer mal wieder mit kleinen Wahrheiten, die einem zum Nachdenken anregen. Spannend verpackt sorgt das Buch für kurzweiliges Lesevergnügen, auch wenn es nicht der typische Krimi ist.

I. Hallies, 18.06.2014

Alles enthalten: Krimi, Leid, Liebe und Happyend. Hat mir gut gefallen.

C. Koop, 24.07.2014

Eine wirklich interessante und spannende Geschichte, die bis zum Schluss ergebnissoffen bleibt, so dass man das Buch kaum weglegen mag.

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Susan May Warren

Hinter den Kulissen ...

„Niemand darf es wissen“ ist ein preisgekrönter spannender Krimi, bei dem aber auch die Romantik nicht zu kurz kommt. Lesen Sie hier, wie die Autorin Susan May Warren auf die Idee zu der Geschichte kam ... und was sie persönlich über Geheimnisse und Gottvertrauen denkt.

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